Ein Reisebericht zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2003

Der WM-Urlaub in Schweden hat mich wohl süchtig gemacht, ich wollte auch unbedingt nach Finnland. Leider konnte unsere damalige Reisegruppe aus diversen persönlichen oder beruflichen Gründen nicht wieder zusammenkommen. Deshalb hatte ich mich einer Reisegruppe aus Mannheim/Düsseldorf/Landshut angeschlossen, mit zusätzlichen Spurenelementen aus Köln, Krefeld, Berlin (Ost) und Nürnberg:

Sandra, Petra, Ralf (DEG), Tux (Pinguine), Ralf R. (Haie), IceSpeedy (Eisbären), Vesi, Barney, Izi und noch ein Landshunter, Sven, Stefan, Lusches, Mäggi, Matze, Haller und Friedel (alles Adler), Jürgen und mich - Hunter (Ice Tigers).

Finnland liegt tierisch weit weg im hohen Norden, deshalb lief die Anreise diesmal per Flugzeug, nachdem sich bis auf zwei der Landshuter keiner die zwei Tage Reisezeit über Land und Wasser antun wollte. Ich hatte meinen Flug über München gebucht (von Nürnberg aus gibt es keine Flüge nach Finnland), im nachhinein betrachtet wäre wahrscheinlich Frankfurt besser gewesen, aber egal. Also am 24.4. spätabends in den ICE rein, um den Flieger am frühen Morgen um 7.30 zu bekommen. Wegen einer kräftigen Verspätung verpasste ich die letzte S-Bahn zum Flughafen und sass dann in Ismaning fest. Danke, liebe Bahn, vor allem für das teure Taxi, dessen Fahrer hocherfreut war. Zum Glück konnte ich mir die Kosten mit einem Spanier teilen, der das gleiche Schicksal teilte und sich dann dafür mit einem Bier bedankte. Nach einem nächtlichen Besuch des Internet-Points ging dann endlich der Flug nach Kopenhagen los. Dort angekommen, traf ich auf Sven, der den gleichen Flieger nach Helsinki hatte. Plötzlich ertönt lautes Kuhglockenläuten und schon biegt ein Trupp Schweizer in voller Montur um die Ecke. War leider die einzige Begegnung, da die Schweiz in Turku spielte. Nach einem etwas holprigen Flug kamen ich und Sven als erste in Helsinki. traten aus dem Flughafengebäude und erlebten einen Temperaturschock. Trotz sonnigem Wetter war es ca. +5 Grad kalt. Nacheinander trudelten dann die verschiedenen Leute ein, die Frankfurt-Flieger zusammen mit unseren Nationaljungs. Und zur Überraschung aller auch unsere Lieblings-Japaner, die Eltern von Chris Yule, das gab ne Begrüssung! Alles Gepäck wurde dann in ein paar Großraum-Taxis geladen und kurze Zeit später waren wir an unserem Appartment-Hotel, dem Privatel in Espoo, angekommen.




Dort wurden die Zimmer inspiziert (Dusche, WC, voll eingerichtete Küche, Fernseher, Telefon und Sauna). Purer Luxus, verglichen mit letztem Jahr :-). Die Küche sollte wegen der hohen Preise in Finnland natürlich nicht kalt bleiben und praktischerweise war auch ein Supermarkt nicht weit weg, in dem wir uns erstmal mit Nahrung und lokalen Getränken eindeckten.


Solche Dinge gibt es frei verfügbar in finnischen Supermärkten! SKANDAL! :-)



Der Abend wurde dann im hoteleigenen Restaurant mit den ersten finnischen Bieren in großer Menge (trotz dem astronomischen Preis von 4,50 Euro) beschlossen.









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