Die Icehopper unter den Campern hatten für den Samstag die einzige Gelegenheit für einen neuen Ground gefunden. Ein internationales Nachwuchsturnier in Espoo, einem Nachbarort von Helsinki. Der zentrale Busbahnhof ist mit der Metro erreichbar und die Busfahrt dauerte nicht lange. Moment, wo sind wir hier eigentlich? Keine Eishalle zu sehen. Wir liefen dann etwas planlos in der Gegend rum, natürlich in der falschen Richtung. Da auch die Einheimischen nicht weiterhelfen konnten, enterten wir ein zufällig vorbeifahrendes Großraumtaxi, um dann einige Minuten später festzustellen, dass wir einfach zwei Haltestellen zu früh ausgestiegen waren. Jaja, diese finnischen Ortsbezeichnungen. Endlich angekommen am Matinkylä Garden, der früheren Spielstätte von Espoo Blues konnten wir reges Treiben beobachten. Schüler- und Jugendmannschaften aus Finnland, Russland und Lettland wuselten auf- und abseits der Eisflächen. Da hatten wir gleich Gelegenheit die Haupthalle und die beiden Trainingshallen zu grounden. Zur Stärkung lieferte dann der örtliche Pizzamann ein paar leckere Teigscheiben. Zurück in der Campinghütte hatten wir Besuch bekommen, unsere Nachbarn aus der Oberpfalz schauten auf ein Bierchen vorbei.


Erster Blick auf die Haupthalle.


Eine der beiden Neben-Eisflächen

Auf der linken Seite ist die Trainingshalle.

Die Haupthalle haben wir natürlich auch besucht.

Die kleinen da unten spielten schon richtig gut.

Eine klassisch schöne Eishalle

Erstmal von der ganzen Hektik ausspannen :-)

Und dann ging es weiter auf der zweiten Nebenfläche.

Der Busparkplatz war randvoll neben der Eishalle.

Da war die Hütte echt gut gefüllt heute Abend.

Wir hatten viel Spaß...

... und viel Bier!

Am Sonntag war mit allen anwesenden Fans ein deutsches Treffen vereinbart im Molly Malone vereinbart, eine - wie der Name vermuten lässt - irische Kneipe in der Nähe des Bahnhofs. Ein nettes Lokal, die Bedienung war aber vollkommen überrumpelt, dass plötzlich um 12 Uhr mittags eine Horde durstiger Eishockeyfans vor der Tür steht. :-)  Nach dem Genuss diverser irischer (oder anderer) Biere ging es weiter zu unserem ersten echten Spiel, diesmal am Nachmittag. Die Russen waren mal wieder da, das zweite Hammerspiel. Sofern es sich nicht um das Heimteam handelt, waren die Ticketpreise der Attraktivität der Gegner angepasst, für Russland wurden dann 60 Euro für eine Oberrangkarte über die Theke gereicht. Immerhin nur halb so teuer wie das erste Spiel. Noch ein klein wenig aufwärmen im Festzelt und dann rein in die Arena. Die Eishalle hat sich seit 2003 kaum verändert, nur die Preise wurden nach oben korrigiert. :-) Zum Spiel selbst: kein schlechtes Spiel, aber für ein Sieg reichte es nicht. Das klappt nur, wenn wir die Russen auf dem falschen Fuss erwischen. Andererseits, wäre das Tor von Rankel gegeben worden, hätte es anders laufen können. Für die meisten Fans war das kein Abseitstor. Sei's drum, mit einem Zwischenstopp im Fanzelt und etwas Fachsimpelei mit den anderen Fans landeten wir wieder in der Innenstadt, genauer gesagt im örtlichen Hard Rock Cafe. Ein leckerer Burger war unser Ziel, aber die Küche war eigentlich schon am Schliessen. Nur Ullis Charme und unsere Eishockeytrikots konnten die Kellnerin doch überzeugen, uns noch einen Burger zu gewähren. Wie sich herausstellte, arbeitet die Kellnerin auch als Ordnerin in der Arena. :-) Am Abend wurde dann der Sauna-Vorrat weiter dezimiert.


Dieser nette kleine Pub wird gleich erobert.


Schön voll hier

Da trinken die Leute sogar im Stehen.

Woah! Schmeisst da sofort was rein, Leute!

Es wurde immer voller.

Das hier ist echt gut.

Im Fanzelt gab es eine Nationaltrikot-Ausstellung, darunter auch einige nicht so bekannte Exemplare.

Auf diesem Puck liegt man bequem, gell Kleiner?

Ulli mit dem diesjährigen Maskottchen Icy.

Blick aus dem Oberrang.

Die russichen Fanblöcke sind nicht schwer zu erkennen.

Auf geht's!

Deutscher Fanblock im Unterrang.

Gute Stimmung hier oben!

Icy schaut auch im Oberrang vorbei

Ganz gutes Spiel, Jungs.

Nachher im Fanzelt

konnte man viele bekannte Leute treffen.

Natürlich durfte das nicht fehlen.


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