Der Spielplan hatte den nächsten Hammer gleich mal so auf den nächsten Tag gelegt, nachmittags gegen die Slowakei, deshalb liessen wir die Sache etwas ruhig angehen. Ich muss mich auch noch bei den Jungs entschuldigen, dass ich mich so wenig an der Frühstücksvorbereitung beteiligt habe. Ich bin absolut kein Morgenmensch und brauche etwas Anlaufzeit morgens. :-) Bei geradezu verboten perfektem Wetter machten wir noch eine kleine Hafenbesichtigung vor dem Spiel. Verglichen mit 2003 war das Wetter deutlich angenehmer. Lag vielleicht auch daran, dass die WM diesmal eine Woche später stattfand. Beim Spiel erwischte das deutsche Team leider einen eher schwachen Tag, an guten Tagen sind die Slowaken durchaus schlagbar. Das zeigte sich schon daran, dass Ullman den möglichen Ausgleichstreffer kurz vor Ende an den Pfosten setzte. Dann halt noch ein wenig ins Fanzelt und lustige finnische Fans anschauen. :-) Wir hätten sicher auch gerne mal ein anderes finnisches Spiel live gesehen, aber wie gesagt, waren da die Preise durchgängig jenseits von Gut und Böse.


Ulli in freier Wildbahn.


Blick von oben auf unser schönes Zuhause.

Metrofahrten sind lustig.

Die Uspenski-Kathedrale ist eine russisch-orthodoxe Kirche, erkennt man schon an der Architektur.

Das waren die Kreuzfahrtschiffe von früher...

... und so sehen sie heutzutage aus. Bis auf die Segel, doch kein Unterschied, oder? :-)

Der Dom von Helsinki dominiert das Stadtbild vom Hafen aus.

Hey, diesen Brunnen habe ich schon vor zehn Jahren fotografiert!

Icy auf dem Eisi - Verzeihung - Eis

Antreten zur Nationalhymne

Nette Cheerleader waren bei allen Spielen präsent.

Und hier in Aktion mit Maskottchen.

Der deutsche Block im Unterrang.

Und hier ein Blick auf den slowakischen Fanblock.

Sieht noch gut aus.

Finnischer Blue Man

Der ist nicht nur von innen blau :-)

An spielfreien Tagen ist normalerweise immer Kultur angesagt, so auch diesmal. Mit ein paar Bekannten aus Kaufbeuren hatten wir uns zu einer Hafenrundfahrt verabredet. Sehr sehenswert, aber draussen auf dem Meer wird es doch noch recht frisch. Die Tour führte uns auch an ein paar Inseln und schönen Küstengebieten vorbei. Das inspirierte mich zu einer kleine Fotoserie "Die schönsten Küstensaunen Helsinkis". Der Tourführer erwähnte, dass es hier 2000 private Saunen am Meer gäbe. Ich bin mir nicht sicher, ob er sich aufs ganze Land oder nur auf die Region Helsinki bezog. Glückliche Finnen :-) Soviel Sauna macht hungrig und nach ein wenig Suche landeten wir im Restaurant Zetor, bestens bekannt als das Lokal der Leningrad Cowboys. Netterweise ist die Speisekarte in allen wichtigen Sprachen (inkl. Chinesisch und Arabisch) übersetzt. Und was isst man in einem Restaurant, dass die finnische Küche prominent vertritt? Natürlich Rentier! Wobei das gar nicht mal so besonders schmeckte, aber Hauptsache, man hat es mal probiert. :-) Mit einem kurzen Zwischenhalt im ebenfalls bekannten Kaufhaus Stockmann zum Socken kaufen (fragt nicht) machten wir uns auf dem Weg zur Felsenkirche. Dabei konnten wir wieder feststellen, wie hilfsbereit die Einheimischen gegenüber Touristen sind und das sogar auf Deutsch! Wir hatten Glück und kamen zehn Minuten vor Schließung der Kirche an. Ein herausragendes Beispiel finnischer Architektur. Gleich nachdem wir die Kirche verließen, kamen die Musiker für ein Konzert an. Wahrscheinlich haben wir mit den Trikots ein wenig befremdlich auf sie gewirkt. :-) Auf dem Rückweg sahen wir uns noch kurz das Sokos Hotel Presidentii an. Ein russischer Veranstalter hatte dort das Russian House of Hockey eingerichtet. Sah recht luxuriös aus, möchte gar nicht wissen, wie da die Preise waren. Alle Spiele wurden dort live übertragen, bei den russischen Spielen mit besonderen Aktionen. Aufwendige Sache, aber die Russen haben wohl das Geld. :-) Wirklich rein zufällig war dieses Hotel auch das Teamhotel unserer deutschen Jungs. Und just in dem Moment kamen ein paar von einem Stadtbummel um die Ecke. Halloho, dürfen wir ein Bild machen? Wir durften. Nette Sache, am Abend dann wieder Bier & Stories, live am Campingplatz.


Der Dom nochmal aus der Nähe.


Statue des Stadtvaters (oder so)

Am Hafen, kurz vor Beginn der Tour.

Da ist es ja wieder, das moderne Segelboot!

Auf den vorgelagerten Inseln stehen besonders große und schöne Villen.

Fast schon herrschaftlich.

Die russiche Kirche auf der Festungsinsel Suomenlinna

Zwischen diesen beiden Inseln liegt die Ausfahrt ins freie Meer.

Küstensaunen, wohin man sieht.

Und farblich im Stil des Haupthauses gehalten.

Aber immer mit leichtem Zugang zum Wasser.

Die Designs können auch recht verschieden sein.

Anlegestelle und Yachthafen einer der größeren Inseln.

Eines meiner seltenen Selbstportraits. :-)

Noch mehr Saunen...

Hier eine Edelversion.

Auch exklusive Appartmentgebäude säumen einige Küstenabschnitte.

Nein, wir wollen gar nicht wissen, wieviel so eine Wohnung kostet.

Ein schmaler Kanal zwischen Insel und Festland.

Mit eigenem Bootsanleger, leicht luxuriös

Blick auf den Tiergarten von Helsinki

Diese netzartigen Dinger sind ausgedehnte Vogel-Volieren.

Die Eisbrecher des Hafens in ihrem Sommerquartier.

Mit dem Schiff sind wir letztes Jahr aus Stockholm hergefahren.

Die Skyline der Stadt vom Wasser aus.

Dieses Wikinger-Restaurant war uns dann doch etwas zu teuer.

Original Zetor-Traktoren kann man im Zetor-Restaurant bewundern.

Sind auf jeden Fall gute Fotomotive.

Live-Musik gibt's hier regelmäßig auf die Ohren.

Der Eingangsbereich zum Restaurant

Sieht von außen nicht unbedingt wie eine Kirche aus.

Aber von innen sehr beeindruckend.

Bei so einer Archtitektur bleibt die Orgel eher unauffällig.

Einen Oberrang gibt's da auch noch.

Und hier der Blick von oben.

Das Russian House of Hockey

War an diesem frühen Abend nur schwach besetzt.

Tom, der alte Kanadier :-)

Mannschaftsbild mit Spielern

Und noch einmal bitte recht freundlich.



Zur nächsten Seite

Zurück zur Hauptseite