Der Spielplan hatte wieder mal zwei freie Tage vorgesehen. Nach dem anstrengenden Tripp gestern ging es heute gemächlich zu. Ein paar Leute machten sich auf zur Besichtigung des Olympiastadions. Gebaut für die Olympischen Sommerspiele 1940, die durch den Zweiten Weltkrieg verhindert wurden, konnte es dann diese Rolle bei den Sommerspielen 1952 übernehmen. Das Stadion fasst heute 40000 Zuschauer (größtes Stadion Finnlands), in unmittelbarer Nähe liegt das neue Fußballstadion sowie die Eishalle von IFK Helsinki. Vom Olympiaturm hat man einen schönen Überblick über die benachbarten Bezirke. Tom forderte den Portier im Olympiaturm heraus, indem er gleich ohne Bezahlung zum Aufzug stürmen wollte, was dann der Portier mit einem lauten Ruf "Entschuldigung?"(auf Deutsch)  zu verhindern wusste. :-) Leider war die IFK-Eishalle geschlossen und selbst auf der Geschäftsstelle gab es keine Fanartikel. Zurück in der Innenstadt wollten wir eigentlich im Hard Rock Cafe zu Mittag essen, das hatte aber leider geschlossen. Als Alternative nahmen wir die benachbarte Sportsbar Sports Academy. Großes Lokal mit jeder Menge Bildschirmen und Leinwänden, auf denen natürlich Eishockey lief. Bei Heimspielen ist hier mächtig Stimmung, wie ich schon 2003 feststellen konnte. Nach einer kleinen Shoppingtour durch verschiedene Souvenirläden trafen wir dann am frühen Abend wieder an der Campinghütte ein, wo schon Vorbereitungen für ein Grillfest getroffen wurden, diesmal mit einem Kochexperiment, frischer Fisch auf dem Grill. Klingt komisch, schmeckte aber ganz gut. War übrigens nicht die einzige Gelegenheit, wo gegrillt wurde, der benachbarte Supermarkt hat wohl gut an uns verdient. Zusätzlich gab es noch Bier und Bier.


Der Turm schaut nur auf dem Bild so schief aus :-)


Nette Aussicht von da oben.

Schaut doch noch gut für sein Alter.

Natur ist auch in der Stadt noch vorhanden.

Große Wohnsiedlungen natürlich auch.

Hier die Spielstätte für Freunde des Ballsports.

Und dahinter die Eishalle von IFK, die leider nicht mehr offen war.

Irgendwo dahinten liegt auch die Hartwall Arena.

Wow, ein echter Klassiker!

Auch dieses Baugebiet neben dem Bahnhof Pasila hat sich seit 2003 nur wenig verändert.

Die Sports Academy zur ruhigen Mittagszeit.

Und auch da liefen teilweise Einheimische im Trikot rum.

Lieblingsgegner der Finnen. :-)

Bei schönem Wetter ein finnisches Bier in einem Straßenlokal geniessen - so läßt es sich leben.

Frischer Fisch, direkt vom Hafenmarkt

Unser Grillmeister beim Ausüben seiner Kunst.

Sieht doch brauchbar aus.

Ok, das ist jetzt dann doch ungewöhnlich :-)

Heute stand das zweite Abendspiel dieser WM auf dem Programm und wieder ein wichtiges gegen Lettland. Da wir deshalb genügend Zeit hatten, ging es zum Hafen. Auf dem Fischmarkt trafen wir zufällig unsere Bekannte Gerda aus Hamburg. Gemeinsam fuhren wir dann mit der Fähre auf die Festungsinsel Suomenlinna. Die Insel, die eigentlich eher eine kleine Inselgruppe ist, liegt nur ein paar Kilometer vor dem Hafen und ist leicht mit einer Fähre, die zum öffentlichen Nahverkehr gehört, erreichbar. Die Festung wurde 1748 von den damaligen schwedischen Herrschern erbaut als Verteidigungsanlage gegen das expandierende russische Reich. Die Festung wurde nie erobert. Erst als die Russen die Stadt Helsinki vollständig besetzt hatten, kapitulierte der schwedische Kommandant. Die Anlage ist gut erhalten und beherbergt heute Cafes, Restaurants, Museen, Künstler, eine kleine Schiffswerft und die Marineschule der finnischen Streitkäfte. Bis auf letzteres ist alles frei zugänglich und man kann hier ohne Probleme einen ganzen Tag verbringen. Wem das nicht reicht, der kann in einem kleinen Hostel auf der Insel übernachten. Nach einer schönen Roundtour folgte dann die Stärkung in einer Pizzeria, die in den alten Festungstunneln untergebracht ist. Da nach der Inselerkundung noch genügend Zeit war, legten wir einen Bierstop im Restaurannt Colorado (Nähe Hauptbahnhof) ein, ein "Cowboy und Indianer"-Lokal. Klar, dass da unsere Hannoveraner nicht vorbeigehen konnten. :-) In der Arena eingetroffen versammelte man sich erneut im Unterrang, mal wieder neben dem lettischen Fanblock. Das Spiel selbst war etwas besser als das letzte, nur die Tore wollten anfangs nicht so reingehen. Das klappte dann doch noch, die Verteidigung stand solide und konnte alle lettischen Versuche abwehren. Zum Feiern bleib nur kurze Zeit, da wir diesmal nicht schon wieder mit dem Nachtbus fahren wollten und deshalb schon zeitig zum Bahnhof gingen.


Treffen der anonymen Sonnenbrillenträger


Das ist eine der Pendelfähren zur Insel.

Auf dieser Miniinsel lebt es sich sicher ganz ruhig.

Auf der Festungsinsel hingegen ist genügend Platz für viele.

Ein Überblick der Inselgruppe

Die Kirche wird auch für Hochzeiten genutzt, wir liefen so einer Gesellschaft über den Weg.

Breite Wege...

... und gut erhaltene Festungsgebäude.

Alte Vorrats-Lagerhäuser

Jaja, auch so etwas gibt es in Finnland. :-)

Ein altes U-Boot ist hier als Museum umgestaltet worden.

Ob das Teil noch funktionsfähig ist?

Blick von der zweiten Insel auf die Festungsmauern.

Das nenne ich mal ein Kaliber!

Dahinter eine dorfähnliche Landschaft.

Ein Ausblick aufs weite Meer.

Eingang zur Festungs-Pizzeria

Und über allem weht eine große finnische Flagge.

Naturbelassene Stellen gibt es ebenfalls genügend.

War sicher ganz schön laut, wenn die Dinger abgefeuert wurden.

Dieser Festungseingang hat sogar eine Zugbrücke.

Sehr sehenwert, diese Insel. Ich hoffe, ihr habt sie auch angeschaut.

Gemütliches Lokal!

Auch Icy ist ein beliebtes Fotomotiv.

Da will jeder mal dabei sein. :-)

Das Foyer wurde im Gegensatz zu 2003 etwas aufgefrischt.

Fachsimpeleien

Zum Glück hat man den Letten das Tröten abgewöhnt.

War ganz gut gefüllt, die Halle.

Hördler war heute der "Man of the Game".

After Game Party im Golden Star Cafe



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