Vorletzter Tag unseres Aufenthalts, spielfreier Tag, so ziemlich die letzte Chance für etwas Sightseeing. Nachdem wir unsere ursprünglichen Pläne, mit einem Mietwagen nach Lunenburg zu fahren, wegen unserer diversen Erkältungen (auch ich hatte mir einen lästigen Husten zugelegt) fallen lassen mussten, beschloss ich mir die "Noon Gun" anzuschauen und die Halifax Zitadelle natürlich gleich mit.


Der zentrale Innenhof der Zitadelle.


Das Verwaltungs- und Regimentsgebäude. Im oberen Stockwerk ist ein Armeemuseum untergebracht.


Mächtiges Kaliber!


Ein Schiff da draussen hatte wenig Chancen gegen solche Feuerkraft.


Das Kanonenkommando ist im Anmarsch.


Die "Noon Gun" ist eine der Kanonen auf der Seeseite der Zitadelle, die von der Zitadellenbesatzung immer genau um 12 Uhr mittags mit einer originalgetreuen Darstellung der früheren Vorgehensweise abgefeuert wird, natürlich ohne Kugel. :-) Das Spektakel habe ich natürlich auf Video festgehalten.


Antreten zum Kanonen-Appell!

Das Team steht bereit zum Abfeuern.

Hier ein Video von der ganzen Prozedur bis die Kanone abgefeuert wurde (ca. 4 Minuten Dauer)
Video (Quicktime-Format, 320 MB)



Danach wurde dann noch etwas für die Touris posiert.


Die Zitadelle ist eines der bekanntesten nationalhistorischen Monumente Kanadas und in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Was wahrscheinlich auch dran liegen dürfte, da sie bis zum Ende des ersten Weltkriegs noch aktiv als letzter britischer Marineposten auf dem nordamerikanischen Kontinent diente und auch im zweiten Weltkrieg noch als Kommandoposten für die kanadischen Streitkräfte genutzt wurde. Sehr sehenswert auch die Ausstellungen sowie die Dokufilme zur Geschichte der Stadt, des Hafens und der Zitadelle. Beim Herumstreifen stolperte ich dann plötzlich über Attacke und Monika, die sich auch etwas später aufgemacht hatten. Für den Abend hatten wir nochmal einen Besuch bei den Five Fisherman arrangiert, auch wenn das Lokal ein wenig teurer ist, das ausgezeichnete Essen dort ist es wert.


Ein Blick von der Zitadelle auf St. Georges Island.


Ein räumlich abgetrennter Teil des Forts, möglicherweise das Gefängnis.


Das Kanonen-Kommando auf dem Rückweg zum Lager.


Das Schießpulver-Lager, speziell abgesichert vom Rest des Forts.


Blick in eine authentische Soldatenstube, Platz war da echt Mangelware.



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