Ein Blick auf unser Hotelzimmer in größtenteils aufgeräumten Zustand.


Wir hatten sogar eine voll eingerichtete Küche, die aber nicht genutzt wurde.


Abflugtag! So langsam waren wir alle auch wieder reif für die Heimat. Durch einen Tipp der Harzer hatten wir uns einen besonderen Rücktransport zum Flughafen arrangiert: eine Stretchlimousine! Genau so ein Teil, mit dem die Letten rumfuhren. Da passten alle Leute mit Gepäck rein, es kostete in etwa soviel wie zwei Taxis und hatte natürlich extrem viel Stil. :-)  


Mit sowas einzuparken ist der Alptraum jedes Fahrschülers. :-)


Der Kofferraum ist auch entsprechend  an die Gesamtgröße angepasst.


So läßt man sich schon gerne transportieren.


Die Minibar haben wir ausnahmsweise in Ruhe gelassen.


Der Vorplatz des Flughafens ist eine reine Baustelle.


Aber der Flughafen zum Glück selbst nicht. :-)


Am Flughafen angekommen (den wir jetzt mal bei Tageslicht bewundern konnten), checkten wir gleich ein und für zwei aus unserer Gruppe gab es (nicht völlig unerwartet) eine Nachzahlung wegen Übergepäck. Leider wurde das Gewicht hier einzeln berechnet, statt für die gesamte Gruppe wie auf dem Hinflug. Mit dem gleichen beengten Flieger ging es dann am frühen Nachmittag zurück Richtung Island. Im Flugzeug war auch eine Gruppe Finnen, hätten die nicht eher nach Quebec fliegen sollen? Ich kann euch sagen, so ein Transatlantikflug mit einem nervigen Husten kann ganz schön anstrengend sein. In Flughafen von Reykjavik durften wir dann ein zweites Mal durch einen Sicherheitscheck. Lästig, aber wohl nicht vermeidbar, wenn man ein EU-Land betritt, selbst wenn es nur im Transit ist.


WM-Urlaub ist selten erholsam. :-)

Nach einer Verschnaufpause (die uns auch ganz recht war), ging dann der Flieger weiter Richtung Frankfurt. Naja, wenigstens war das Filmprogramm diesmal besser als beim Hinflug. Wir hätten uns im übrigen keine Gedanken über den Zoll machen müssen. Als wir alle endlich unser Gepäck zusammen hatten, war die Zollstation schon nicht mehr besetzt. Hinter dem Zoll verabschiedeten Attacke und ich.die Kölner Gruppe und steuerten den ICE-Bahnhof an. Da musste ich zum Glück nicht lange auf ein passenden Zug Richtung Nürnberg warten und auch Attacke hatte schnell eine Verbindung Richtung Norden. Am Nachmittag hatte mich dann das Frankenland wieder und trotz der guten Ratschläge betreffs Wachbleiben zwecks Jetlag-Abschwächung bin ich ziemlich schnell ins Bett abgetaucht.

Was kann man zum Abschluß über diese Weltmeisterschaft sagen? Sportlich gesehen war sie schlecht, wieder mal wurde das Ziel Viertelfinale nicht erreicht und um ein Haar hätte man wieder gegen den Abstieg kämpfen müssen. Aber wenn wir mal den amateurhaften Umgang des DEB mit seinen Spielern und Fans beseite lassen, war Kanada auf jeden Fall eine Reise wert!  Nur freundliche und unglaublich entspannte Leute, wo man auch hinsah. Und dieses Land ist wirklich der Ursprung des Eishockeys. Eishallen sind da so üblich wie bei uns Fußballplätze. Die WM hatte zwar nicht den gleichen Stellenwert wie die NHL (deshalb spielte Kanada auch immer nachmittags), aber trotzdem konnte man spüren, dass hier viele Leute Eishockey leben. Auch wenn ich nach dieser WM so gut wie pleite war, würde ich doch gerne dort wieder Urlaub machen und dabei auch mehr vom Land sehen (da kann man auch besser die Klimaanlagen vermeiden :-) ). Nächstes Jahr gastiert die WM in der Schweiz, was deutlich leichter erreichbar ist. Unser Bundestrainer hat es sich mit einigen Fans auf Dauer verscherzt, aber ich persönlich lasse mir meinen Spaß an Weltmeisterschaften nicht von einem Mann verderben, der nicht für 5 Cent nachdenkt, was er von sich gibt. Also dann Gruezi miteinand und ein kräftiges Hopp Schwyz! Wir sehen uns in Bern.

P.S.: Ich entschuldige mich hiermit nochmal bei meinen Zimmergenossen für die Schnarchkonzerte in manchen Nächten. Wenn ich erkältet bin, kann das nachts recht laut sein, hab ich mir sagen lassen. :-)

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