Am nächsten Tag liefen wir bei Bilderbuchwetter zur Besichtigung im Hafen ein, insbesondere die "Historic Properties" sind hier sehenswert und erinnern daran, dass der Hafen von Halifax eine lange und große Tradition hat. Von hier aus führt z.B. die älteste Salzwasser-Fährverbindung Nordamerikas nach Darthmouth auf die andere Seite der Bucht. Irgendwann wurde es dann den meisten doch zu windig, denn wie es sich für eine ordentliche Meeresküste gehört, wehte hier immer eine steife Brise und warm war es auch nicht wirklich.


Eine traumhafte Segelyacht!

Eine nette Mischung aus kleinen Fischerhäusern.


Ein Blick auf Darthmouth auf der anderen Seite der Bucht.


Hinter diesem Betonblock (ein Filmsoundstudio) beginnt der kommerzielle Hafen.


Mit Paul besuchte ich dann einen örtlichen Atlantic Superstore (kanadische Real-Version), da ich noch etwas brauchte, was als Fahnenstange dienen konnte. Das lief dann auf einen Billigbesen heraus, dessen Stiel abschraubbar war. Auf die Frage eines Einheimischen, was ich damit vorhabe, antwortete ich "Wir fegen die Finnen raus". Träumen ist ja erlaubt. :-) Auf dem Fanfest versammelten sich dann so langsam alle deutschen Fans. Hier bewiesen die kanadischen Organisatoren auch ihren Sinn für Humor. Als Liveband spielte eine Blasmusik-Band auf, so richtig mit Lederhosen, Pauken und Trompeten. Da hätte nur noch ein deutsches Weizenbier gefehlt.


Die üblichen Verdächtigen haben sich versammelt.

Mei, ist das zünftig!


Ureinwohner (=Indianer) waren auch da. :-)

Hier auch ein schönes Video, wie zünftig die Band war. :-)
Video (Quicktime-Format 92 MB)


Die Ordner in der Halle waren ebenso entspannt wie an den Eingängen, man konnte sich nach Belieben irgendwo hinsetzen, es interessierte niemanden. Hervorragende Gelegenheit zur Formierung eines deutschen Blocks. Mit neutralen Zuschauern wurden nach Möglichkeit die Karten getauscht. Gegen die Finnen hatten unsere Jungs zwar einen schweren Stand, der Stimmung der Fans tat das aber keinen Abbruch.


Die Nationalmannschaft spielte gegen Finnland in den Retro-Trikots.

Lunge erfreut sich an was besserem als Bier.


König Taddi macht die erste Deutschland-Humba.


Entweder waren das deutsche Auswanderer oder Leute mit Geld für so einen Mietwagen. :-)


Viele schauten sich nach einem kurzen Fanfest-Zwischenstopp noch das Abendspiel Slowakei-Norwegen an, bei dem die Slowaken hier kaum Mühe mit den nordischen Jungs hatten.


A sign of things to come: die Slowakei am Boden

Ein Blick auf den slowakischen Fanblock.


Zu später Stunde war das Maxwell's wieder rappelvoll und die Biertürme (auf Englisch "Brewtender") wurden im Akkord gefüllt und wieder geleert. Es sei hier auch bemerkt, dass das kanadische Bier der Marke Molson zwar halbwegs trinkbar ist, aber keinen Vergleich mit unseren Bieren aushält. Das Eishockey mögen die Kanadier erfunden haben, das Bierbrauen sicher nicht. :-) Zum Glück konnte man sich bei der Bierauswahl auch mit schmackhafteren Varianten versorgen.


Ein lustiger Kanadier bei den Dortmundern, war auch sehr trinkfest. :-)

Sogar Düssis hat man da reingelassen ;-)



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