Der Montag brachte uns eine Besonderheit in Sachen Eishockey. Im Rahmen des IIHF-Jubiläums fand in der Nähe von Halifax ein Turnier der besten Oldtimer-Mannschaften statt. Deutschland war vertreten durch das Traditionsteam der Kölner Haie. Klar, da war es für viele deutsche Fans Ehrensache, auch dort das Team zu unterstützen. Das Turnier war in einem kleinen Nest namens Upper Tantallon (ca. 30 km von Halifax weg), in einer Eishalle namens St. Margaret's Centre. Lustigerweise logierte das Kölner Team im gleichen Hotel wie wir und als wir noch am Überlegen waren, wie wir (und ein paar andere, mit denen wir uns verabredet hatten) zum Spielort kommen, lud uns das Team ein, in ihrem Bus mitzufahren! Coole Sache. :-) Dort angekommen, schauten wir uns die Örtlichkeit an, eine Trainings- und eine Haupthalle, ein nettes Bistro und weitere Sportanlagen. Gemütlich!


Sieht von außen ein wenig schlicht aus.

Alle natürlich in voller Montur!


Beim Spiel waren die Kölner dem Gegnerteam knapp unterlegen, trotz einiger Unterstützung von den Rängen. Recht ungewohnt, das übliche "Haie, Haie!" mal selbst zu rufen. :-) Nach dem Spiel ging es dann auf dem gleichen Weg wieder zurück.


Die schmucke Haupthalle.


Attacke nimmt kleine Reparaturen an seiner Beinkleid-Erweiterung vor.


Und natürlich waren auch ein paar echte Kölner da. :-)


Das Team bedankt sich für die Unterstützung.


Papa Lupzig dreht noch eine kleine Zusatzrunde mit seiner Tochter.


Zur Überbrückung bis zum Nachmittagsspiel besuchten wir eine Shopping Mall, um die kanadischen Einkaufsmöglichkeiten zu prüfen. Halifax verfügt über mehrere dieser Einkaufzentren, die allerdings auch nicht größer sind als diejenigen in unseren Großstädten. Andererseits ist Halifax auch keine wirklich große Stadt. Aber die Auswahl an völlig verschiedenartigen Imbißkiosken war schon nicht schlecht, Attacke genoß ein leckeres Sushi, während ich ziemlich geschmacksneutrale Fish & Chips von einem Libanesen herunterschlang.  In Kanada gibt es übrigens auch Dönerspieße, dort werden sie allerdings "Donair" genannt und von Libanesen statt Türken angeboten. Ist auch nicht direkt vergleichbar, da die Fleischstücke viel größer sind mit weniger Gemüse.


Ein Blick auf den Freßtempel der Shopping Mall.


Japanische Kost, frisch zubereitet. Hätte mich besser daran gehalten.


Vor dem Highlight Deutschland-Slowakei versammelte sich die Fangemeinde wieder im "Teppichladen" (so wurde das Fanfest wegen der großen Teppichflächen von manchen genannt) und rockte zu den Klängen der heutigen Band.


Etliche Hamburger hatten auch den Weg über den Teich gefunden.


Es gab zu Anfang auch recht gemütliche Sitzecken, aber zu wenige.


Die Sessel hatten auch hervorragende Rolleigenschaften.

Heidi ganz vertieft ins Gespräch mit einem Einheimischen.


Nachdem es beim ersten Mal schon so gut funktioniert hat, versammelten sich alle wieder hinter dem Tor. Die slowakische Fangruppe nahm sich ein Beispiel daran und besetzte einen der Blöcke auf der anderen Seite. Das Spiel selbst war stimmungsreich und hochklassig. Auch wenn die Slowaken insgesamt ein schwaches Turnier spielten, war der Sieg doch verdient und einer der Höhepunkte.


Alle sehr sangesfreudig und laut.

Uli so richtig in Partylaune. :-)


Bester Spieler: Robert Müller!


Und gleich noch eine Sieges-Humba nach dem Spiel im Foyer.


 Für die Party nach dem Spiel war dann auch die passende Band vor Ort: "Mudmen", eine Hardrock-Band mit zwei echten schottisch-keltischen Dudelsack-Spielern, die abgingen wie Schmidts Katze. Leider hörten die viel zu früh auf, die Party verlagerte sich ins Maxwell's und dauerte lange. Für manche noch länger, da einige benachbarte Lokale die ganze Nacht über offen waren. Gerüchteweise war sogar Tequila im Spiel! Üble Sache :-)


Die eindruckvollste Band der ganzen WM

Extreme Close-Up!


Einfach nur abtanzen!

Von der Band habe ich auch ein Video aufgenommen, ist ein wenig schlechte Bildqualität, aber der Sound ist gut. :-)
Video (Quicktime-Format, 195 MB)

Und dann noch ein Video von der Humba, die Taddi im Maxwell's zelebriert hat. Sorry wegen dem Demostreifen dadrin, aber ich musste das Video nachbearbeiten, sonst wäre es zu dunkel gewesen.
Video (Shockwave Flash-Format , 1,5 MB)



Zur nächsten Seite

Zurück zur Hauptseite