Nach einer erholsamen Nachtruhe stand dann ein Reisetag auf dem Programm Richtung Küste. Die Strecke führte uns wieder durch die masurischen Gefilde. Kurze Pause in Hohenstein (polnisch Olsztynek), Kultur gibt es auch im kleinsten Ort! Dank günstiger Verkehrslage gelangten wir recht schnell nach Danzig (polnisch Gdansk) und weiter nach Zoppot (polnisch Sopot). Sopot ist bekannt als Ostsee-Kurbad und auch für seine Partymeile. Ulli und Andi waren schon letztes Jahr hier und hatten einen tollen Mexikaner gefunden, also gleich einen Tisch reservieren. Da es noch Nachmittag war, nutzten wir die Gelegenheit für eine Besichtigung der Sopoter Mole, eine der größten Seebrücken Europas. Hier befindet sich ein Yachthafen und ein Restaurant. So viel Seeluft macht natürlich auch hungrig (und durstig). Kurz frischmachen in der Pension und dann hiess es "Ay Caramba!" Lecker mexikanisch essen! Aber fragt nicht, wieviel Tequila an diesem Abend geflossen ist, wir hatten selbst den Überblick verloren. 


Das Rathaus von Hohenstein


Die Ordensburg Hohenstein - heute ist hier eine Berufsschule untergebracht.

Die Burgkirche mit angeschlossenen Museum

Unser Hotel, nur ein paar Meter vom Strand entfernt!

Das an der Strandpromenade liegende Kurhaus sieht recht beeindruckend aus.

Der Hafen hat natürlich auch einen historischen Leuchtturm, der auch (gegen Bezahlung) zugänglich ist.

Blick auf den schönen und breiten Ostsee-Sandstrand

Hier war grad ein Fotoshooting im Gange. "Polen sucht das Supermodel" vielleicht?

Draussen an der Mole liegt ein ausgedehnter Yachthafen.

Ganz nette Schiffchen liegen hier.

An der Mole lag auch ein fast authentisches Piratenschiff vor Anker.

Der Bruder von Jack Sparrow hält hier Ausschau.

Der Kahn verkehrt als Partyschiff zwischen verschiedenenen Küstenstädten.

Hier am Ende der Mole kann man bequem in der Sonne sitzen.

Wie man sieht :-)

Der Strand vom Meer aus gesehen.

Zu futtern gab's auch reichlich.

Die passenden Hüte waren vorhanden :-)

Und dann schwangen noch ein paar das Tanzbein.

Die Liveband war auch ganz brauchbar :-)

Nach einem gemütlichen Frühstück wurde die Ostseeküste weiter erkundet, zuerst mit der Halbinsel Hel. Diese trennt die Danziger Bucht teilweise von der Ostsee und ist an manchen Stellen nur 200 Meter breit. Der Name Hel stammt übrigens aus dem Altenglischen und bedeutet Absatz (aufgrund der Form der Halbinsel). Die größte Siedlung auf dieser Landzunge heißt passenderweise Hela. Aufgrund seiner strategischen Lage wurde die Insel lange Zeit vom polnischen Militär genutzt. Seit der Freigabe dieser Gebiete nach dem Fall des Eisernen Vorhangs lebt die Halbinsel vom Tourismus, insbesondere bei Surfern und Tauchern ist sie beliebt. Weiter geht's Richtung Leba und dem Nationalpark Slowinski. Leba ist ein kleiner Badeort am Rande des Nationalparks, war aber zu überfüllt, dann doch lieber direkt in den Park hinein und zu Fuss durch die Sanddünen zur Küste. Das Dünengebiet ist das zweitgrößte in Europa (das größte liegt in Frankreich) und ist reichlich hoch. Ich hab ja geahnt, dass ich die ganze Völlerei irgendwann wieder abtrainieren muss, aber doch nicht gleich im selben Urlaub! Ächz! Aber der Blick auf den Ostseestrand und das Meer entschädigte für die Strapazen. Genächtigt wurde in der nicht weit entfernten Hafenstadt Stolpmünde (polnisch Ustka). Die Stadt zeichnet sich hauptsächlich durch den schönen breiten Sandstrand und die Promenade aus. Und in einer Hafenstadt isst man natürlich Fisch zum Abend. 


Dieser klassische Zweimaster lag vor Anker in Hafen von Hela.


Ein Fährschiff, dass auf der Strecke Danzig-Hel fährt.

Eine maritime Forschungseinrichtung mit interessanter Architektur.

Fischerboote wie dieses werden auch für Transporte für Tauchern genutzt.

Jaja, auch diese Stadt hat eine Kirche mit angeschlossenem Museum.

Im Sommer ist sicher viel los in diesen Bars.

Eine Übersichtskarte des Nationalparks

Zuerst führte der Weg durch ein typisch europäisches Waldgebiet.

Und dann tauchte plötzlich die erste Düne auf, ganz schön hoch.

Das nimmt ja gar kein Ende!

Leicht wüstenähnlich, wenn man sich die Bäume wegdenkt. :-)

Der Strand ist reichlich groß und reichlich verlassen.

Bis auf diese Gestalten da. :-)

Hier kann man echt laaaaaange Strandspaziergänge durchführen.

Die Hafeneinfahrt von Stolpmünde

Blick auf unser Hotel. Ganz nett, aber spärliches Frühstück.

Der Badestrand von Stolpmünde

In der Nebensaison ist es hier noch angenehm ruhig.

Ja hallo, wie kommt denn mein Schiff hierher? :-)

Hmm, kein Kommentar :-)

Regelmäßig wird die Fußgängerbrücke zum Hafengebiet ausgefahren.


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