Nächster Spieltag, heute gegen Finnland, netterweise erst am Nachmittag. Trotz dem großen Gezeche am Abend ging es allen erstaunlich gut. Zuerst führte uns der Weg ins Zentralpostamt (welches auch am Lenin-Platz liegt und genauso beeindruckend ausschaut), um diverse Postkarten in die Heimat zu schicken. Selbst hier war eine Mitarbeiterin vorhanden, die extra für die Fans zuständig war und Englisch sprach. Da wundert es dann nicht, dass es hier auch spezielle Eishockey-Briefmarken und WM-Poststempel gab. Gewundert hat mich höchstens die Menge an Postkarten, die meine werten Fankollegen abschickten. :-) Nachdem dies erledigt war, wurde wieder im griechischen Restaurant in der Nähe vom Oktoberplatz gespeist, wirklich lecker und gar nicht so teuer. Auf dem Weg zum Fanfest liefen wir dann zufällig einer Österreicherin über den Weg. Nanu, Österreich iat doch (mal wieder) nicht in der A-Gruppe? Das Mädel war gar kein Eishockeyfan, sondern arbeitet bei einem wohltätigen Hilfsprojekt in der West-Ukraine. Sie nutzte einfach die günstige Gelegenheit, sich mit einer Eintrittskarte die Stadt Minsk und die Gegend ohne großen Aufwand für ein Visum anzuschauen. Das ist mal cool! Am Fanfest trafen wir gleich wieder ein paar Bekannte. Jaja, schon wieder Bier :-) Der Bus brachte uns dann aber rechtzeitig zur Arena und gleich rein in die Halle. Die Ordner innendrin waren übrigens sehr entspannt in Sachen Kartenkontrolle, also fanden sich die meisten deutschen Fans in einem leeren Block im Unterrang zusammen und sorgten ordentlich für Stimmung. Das Spiel selbst, naja. Die Finnen zeigten sich gnadenlos und unsere Jungs kamen erst ab dem zweiten Drittel überhaupt ins Spiel. Tore gelangen aber trotzdem nicht. Auweia! Dann halt doch weiterfeiern auf dem Fanfest.


Hmpf, ich hab vergessen, welcher Kopf das war.


Ganz schön fleissig, Jungs!

Unsere beiden Schönsten beim Griechen

Schon mal eine Million auf einem Haufen gesehen? Sind leider nur Rubel.

Der Hauptgrund, warum "Wer wird Millionär?" in Weißrussland ein Flop war. :-)

Tja, ich durfte dann die Pferde führen. :-)

"A halbe Sau im Weggla, bidde!", wie man bei uns in Franken sagt.

Eine Band mit traditioneller Musik trat hier gerade auf.

Schöne Mädels in weißrussischer Tracht.

Ich frag mich ja, was sie sich so gedacht hat.

Vor allem bei diesem Bild :-)

Wie wir alle wissen, stammen Elvis und seine Brüder aus Finnland.

Bissel Motivation vor dem Spiel.

Nur einer der zahlreichen Fotowünsche.

Nicht viel los vor dem Tor:

Hübsch tanzen vor der deutschen Fahne.

Die Halle heute mal aus dem Unterrang.

Oh nein, was für ein Spiel!

Gut, Niederlagen gegen Finnland sind nicht so ungewöhnlich.

Der etwas unausgeglichene Spielplan hatte das vierte Spiel gegen die Schweiz 24 Stunden später angesetzt. Da wir für dieses Spiel noch keine Tickets vorzeitig bekommen hatten, gab es ein kurzes Mittagessen (Lecker Belarus-Schaschlik!) am Fanfest und dann gleich weiter Richtung Arena. Bei unserem Eintreffen war deshalb noch nicht viel los. Aber zum Glück trafen wir nach kurzer Wartezeit einen Schwarzhändler, der genügend Karten für alle dabei hatte und auch relativ günstig. Mehr Zeit also fürs Bierzelt. :-) Da konnten wir uns schon mal mit den zahlreichen Schweizer Fans auf das Spiel einstimmen. Nach dem üblichen Eingangsprozedere fanden sich dann alle Deutschen wieder an der gleichen Stelle ein. Stimmung gut, Spiel nicht so sehr. Ok, so schlimm war es nicht, aber die mangelnde Chancenverwertung brachte uns hier um den eigentlich verdienten Ausgleich. Die Schweizer, die den ersten Sieg bei diesem Turnier einfuhren, zelebrierten danach wieder ihre großflächigen Siegesrituale, wie man es von ihnen gewohnt ist.


Ein schöner Park direkt über dem Oktoberplatz


Nett, nicht wahr? Leider zu schwer zum Mitnehmen :-)

Unser Lieblings-Futterstand am Fanfest. Das Mädel auf dem Stuhl übersetzte alles ins Englische. Anstrengender Job, kann ich mich denken.

Kleiner Besuch im Einkaufszentrum neben der Arena. Netter Tiger, nicht wahr?

Schöne Wasserspielchen an der Arena.

Die Erfolge von Weißrussland bei den Olympischen Spielen sind hier verewigt.

Das Schweizer A Capella-Quintett singt sich schon mal warm fürs Spiel.

Die Cheerleader geben wieder alles!

Und auch Volat der Bison ist voll in Feierstimmung.

Ihr ahnt, was hier gerade passiert ist.

Nur ein Wort: Unschön!

Sitzstreik der deutschen Fans vor dem Schweizer Siegeszug.

Tja, die liessen sich einfach nicht aufhalten, so wie beim Spiel.

Schweizer Kuhglocken durften dann natürlich auch nicht fehlen.


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