Bis zum Nachmittagsspiel waren heute erstmal alle Aktivitäten auf meiner Seite abgesagt, denn besonders das Treppenabsteigen war ziemlich schmerzhaft. Am Nachmittag ging es humpelnderweise zur Stadthalle. Das Spiel Tschechien-Kasachstan war zum Einschlafen langweilig. Die Tschechen hatten nicht mal ein Viertel ihrer Leistung abgerufen. Minimalleistung zum Sieg eben.


Die Krefelder WM-Familie war natürlich auch vor Ort.

Dann am Abend die Entscheidung: Deutschland-Schweiz. Schon frühzeitig zeigten sich die gleichen Probleme wie beim Kasachstan-Spiel. Ebenso unverständlich der erneute Einsatz von Jonas im Tor, schließlich hatte Müller eine gute Leistung im Tschechien-Spiel. Damit dürfte diese WM jetzt schon als die schlechteste seit dem letzten Aufstieg gelten. Tja, das heißt also jetzt reisen zur Abstiegsrunde nach Innsbruck. Zunächst aber geht es noch im ersten Abstiegsspiel hier in Wien gegen Österreich.


Ja, bei dem Spiel und dem miesen Bier in der Halle würde ich auch so schauen.

Das Frustsaufen am Abend wurde von meinerseits schon ziemlich früh abgebrochen, das dauernde Stehen war doch recht anstrengend. Andere hingegen konnten sich nur schwer von heimfahrenden Fankollegen trennen und waren dann erst nach fünf daheim. Stefan, der nur eine WM-Woche gebucht hatte, flog am nächsten Morgen nach Mannheim zurück.


Willkommen zum ersten Abstiegsrunden-Spieltag! Nach einem kleinen Abstecher zum Mittagessen beim benachbarten Italiener ging es zum Relegationsschlager gegen Österreich am Nachmittag. Die deutlich reduzierte deutsche Fanschaft durfte sich im ersten Drittel an einer guten Leistung mit zwei Toren erfreuen. Kurze Zeit später kehrte dann wieder der alte Schlendrian ein und Österreich kam zu mehreren Gelegenheiten, die dann im Ausgleich resultierten. Und wir durften in den letzen Minuten noch ordentlich zittern, dass die Ösis keinen historischen Sieg landen.


Die Gesichtsausdrücke waren auch hier dem Spielverlauf angepasst.

Am Abend gab es dann das Spiel Russland-Schweiz, dass zum ersten Mal sehenswertes Hockey bot. Das Unentschieden der Schweiz ist dabei um so beeindruckender, wenn man den Gegner betrachtet.


Respektable Leistung der Schweizer. Die sind jetzt verdient da, wo wir gerne geblieben wären.


Ungewohnt fotoscheu, diese Eidgenossin.

Nachdem das Wetter und die Kondition mancher (vor allem meine) ausnahmsweise nicht so überragend war, ging es wieder heimwärts. Wo dann Tux den Kochtopf auspackte für eine größere Portion Mitternachtsspaghetti mit Pesto und Bier. Lecker! Das sollten wir mal wiederholen.


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