Eigentlich war es ein ziemlich ereignisloser Tag heute. Frühstück, ein bissel rumgammeln und dann zum Nachmittagsspiel, wobei jetzt schon gelegentlich statt der 15 Minuten Fußweg lieber mit der U-Bahn eine Station zur Stadthalle gefahren wurde. Erwähnenswert höchstens, dass Sven noch immer mit den BetandWin-Girls rumschäkert und wieder eine Nachtschicht einlegte. Sportlich erwähnenswert auch nur das Spiel am Abend. Der Brüderkampf Tschechien-Slovakei war Garant für eine großartige Stimmung und richtiges Eishockey. Die Tschechen zeigten erstmals ihr Leistungspotential. Die Slovakei konnte lange mithalten, musste sich aber dann dem Druck, insbesondere eines Jaromir Jagr, geschlagen geben. Der übliche Bierkonsum folgte am Abend.


Die Tschechen waren wirklich überall zu sehen und auch immer gut drauf.


Endlich mal Eishockey, dass diesen Namen verdiente.


Sven absolvierte am nächsten Morgen sein Frühstück heute in Rekordzeit unter dem grimmigen Blick der Hauschefin. Dazu muss noch erwähnt werden, dass das Kaffeehaus am Wochenende nur für die Pensionsgäste zum Frühstück aufmachte und es nicht so gut ankommt, 10 Minuten vor 11 Uhr anzukommen. Die Planungen für zwei Tage Innsbruck gehen jetzt in die heiße Phase. Wir hatten schon kurz  nach Feststehen der Abstiegsrunde beschlossen, uns die beiden Spiele in Innsbruck anzuschauen, da diese genialerweise am Montag und Dienstag stattfanden. Sven organisierte dazu ein Mietauto, Unterkunft und Wegstrecke waren ebenso schon geklärt.
Irgendwie blöd, wenn nur noch so wenige eigene Leute in Wien sind. Man kommt sich vor wie die Österreicher in anderen WM-Ländern. :-) Die Spiele des Tages waren schön anzusehen, die Schweiz spielte beherzt, hatte aber letzthin nicht viel Chancen gegen das slovakische Starteam.


Die Slovaken bejubeln gerade ihr zweites Tor.


In Tschechien sind sogar die Gorillas Eishockeyfans. Aber gibt's dort auch Urwälder?

Das Ergebnis von Tschechien-Russland kommt heraus, wenn man technisch hochklassige Mannschaftern aufeinander losläßt, aber im positiven Sinn. Für mich ging es dann relativ früh (sprich: 1 Uhr) ins Bett, da wir am folgenden Morgen genauso früh wieder aufstehen mussten für die Fahrt ins 450 km entfernte Innsbruck.


Tux grübelt über die Anwendungsmöglichkeiten dieser Plastikprügel.


Harte Jungs, diese Russen: Während wir nur Bier trinken, kam hier gleich eine Flasche Whisky mit ein paar Alibi-Colas auf den Tisch.

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