Der nächste Vormittag (ah!) brach an und heute stand ein wenig Sightseeing auf dem Plan. Wenn man Moskau heutzutage sieht, erkennt man deutlich, dass inzwischen der Kapitalismus genauso wie im Westen regiert. Die Stadt strotzt vor Werbung wie jede Weltstadt. Fremdartig sind die kaum entzifferbaren kyrillischen Schriftzeichen überall. Und dazwischen die mächtige russische Architektur. Ein interessanter Mix. Wie bei jeder A-WM konnten wir erleben, wie der Tag der Arbeit (1. Mai) im Gastgeberland begangen wird. In Russland wird dieser Tag hoch gefeiert mit Paraden und Demonstrationen. Aus diesem Grund war wohl auch der Rote Platz und der Kreml weitläufig abgesperrt. Nach dem Zusammentreffen mit einigen anderen Deutschen liefen wir dann ersatzweise gemeinsam zum berühmten Kaufhaus GUM, heutzutage ein Konsumtempel der edelsten westlichen Modemarken und anderer teurer Dinge. Das Gebäude selbst ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. 


Sieht ja von außen auch ganz edel aus.


Eine helle und luftige Konstruktion.


Muss auch was besonderes gewesen sein, war aber nichts zu erkennen.


Ein hübscher Springbrunnen, das ganze Haus wirkte recht vornehm.

Danach ging es am Rand des Roten Platzes entlang zur anderen Seite der Basilius-Kathedrale und dann weiter an der Kremlmauer entlang bis zur Christi Erlöser-Kathedrale, hier läßt es sich auch gut am Moskva-Fluß spazierengehen. 


Die Basilius-Kathedrale von der anderen Seite aus.


Der Glockenturm des Kreml, etwas näher betrachtet.


Mächtige Festungstürme an jeder Ecke


Der Amtssitz des russischen Präsidenten Putin


Ein Blick auf die Christi Erlöser-Kathedrale


Das Denkmal zu Ehren von Peter dem Großen

Nach dem ganzen Rumgelaufe beschlossen wir, eine kleine Pause in einem gerade in der Gegend liegenden Restaurant zu machen. Ziemlich edles Lokal, einer der Kellner konnte sogar englisch und als Bier gab es Radeberger. Eine solche Klasse schlug sich allerdings auch im Preis nieder, ein Bier kostete 250 Rubel (ca. 7 Euro), heftig! Der Beweis, dass Moskau auch ziemlich teuer sein kann. :-)


Sah von außen eher unauffällig aus.


Gruppenbild der Oberklasse-Fans :-)

Auf dem Weg zu nächsten Metrostation gabelten wir noch Masha und Tanja auf, fuhren dann zum Puskhin-Platz und spazierten dann weiter an zahlreicher Architektur vorbei durch eine schöne Grünanlage. Zumindest war unterwegs das Bier wieder billiger. :-) 


Pushkin, großer russischer Schriftsteller und Dichter (und Namensgeber einer deutschen Wodka-Marke)


Blaue statt goldene Zwiebeltürme, mal was anderes.


Hey, mein Auto! Wie kommt das nach Russland? :-)


Frisches Bier, Uli glücklich :-)


Weiss nicht genau, was Gerda grad wollte. Möglicherweise Bier anbieten. :-)


West oben, Ost unten. Typisch! :-)

Irgendwann landeten wir dann in der Arbat-Fußgängerzone und schlussendlich in der dortigen Kruzkha-Kneipe, in der der Rest der Gemeinde schon sass. Da gab es dann wieder Eishockey im TV bei Speis und Trank bis zur Abfahrt der letzten Metro (wir waren schon genug gelaufen an dem Tag).


Beliebt bei Touristen, die Mützen aus künstlichem Bärenfell


Siehst echt russisch aus, Uli! :-)


Masha macht hier wieder auf fotoscheu. Kann ich gar nicht verstehen. :-)


Nette Plaudereien


Jepp, der Uli ist halt fotogen :-)


Na, die lassen ja auch wirklich jeden in ihr Land! 


Kassel-Power! :-)

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