Tja, am nächsten Morgen war es schon fast Mittag, muss wohl an der Zeitumstellung liegen, oder so :-) Über Nacht war unser Internetzugang ausgefallen und dazu gab es in der Dusche kein warmes Wasser. Das war ja schon mal ein toller Tagesstart. Und an diesem Tag fand das entscheidende Spiel gegen Norwegen um den direkten Klassenerhalt statt. Also schnell wieder warm eingepackt und ab ging es zum Zug nach Mytischi. Jens besorgte die Zugtickets, während ich einen ganzen Kiosk mit meinem Versuch erheiterte, ohne größere verbale Kommunikation zwei russische Bier zu bekommen. Da wir die Karten für heute (übrigens zum Normalpreis) schon hatten, konnten wir uns auch vollauf dem Fandorf und dem Bier dort widmen. Man muss sich schließlich angemessen vorbereiten. 


Krasser Schaschlikspieß-Griller!


Tschechisches Bier in Russland trinken - wie exotisch!


Die Ravensburger Feier-Truppe übernachtete übrigens in einem Supermarkt.

In der Arena angekommen, bildeten sich langsam drei deutsche Fanblöcke. Der Hauptfanblock hinter dem Tor (in dem wir auch waren), etwas daneben ein paar Anhänger der Theorie "Eishockey macht auch im Sitzen Spaß" (eine höchst diskutierbare These, meine ich) und etwas weiter weg in einer Ecke die Leute auf den billigen Plätzen (das ist in diesem Fall wörtlich gemeint). Tja, das Spiel dürften die meisten gesehen haben, das kurioseste war diese drei Minuten Tiefschlafphase am Anfang des zweiten Drittels. Aber sowas haben wir doch alle schon einmal in einem Ligaspiel erlebt, ging ja in diesem Fall gut aus. 


Diesmal mit der üblichen Hinter-Tor-Sicht


Hamburger waren auch vor Ort, aber außer Maik kein mir bekannter.


Jepp, da passt der Norweger hin ;-)


Der Block der deutschen Sitzplatzfans


Der preiswerte Stehplatzblock


Mission Klassenerhalt erfolgreich abgeschlossen!

Fleissig Feste feiern war danach das Motto im Foyer der Halle und dann als nächstes die Biervorräte im Fandorf wieder klein machen. 


Mächtig gute Stimmung


Auch unser König ist offensichtlich erfreut über den Lauf dieses Spiels.


HUMBA TIME!


Und eine Polonäse auch noch dazu!

Nachdem es aber noch immer nicht wärmer wurde, ja sogar Regen drohte, zogen alle wieder mehr oder weniger schnell in Richtung Moskau und dort nach einem kleinen Metrotrip wieder ins Kruzkha, welches absolut randvoll war mit Deutschen und ein paar etwas später eintreffenden Schweizern. 


Hm, ich sollte wohl mal wieder zum Friseur. :-)


Tsts, sonst seid ihr doch nicht so fotoscheu.


Mahlzeit Jens! War sogar ganz eßbar.


Schönes Bild mit zwei Ukrainern (schreibt man das so?)


Live-Musik im Zug gab es sogar zweimal kurz nacheinander!


Uli zeigt sich hier ganz lammfromm gegenüber einer schönen Russin. :-)


In diesem hochaufragenden Tower befindet sich das russische Außenministerium.


Da schwammen sogar Fische drin!

Auf der Leinwand lief diesmal ausnahmsweise nicht Eishockey, sondern Champions League, der Wirt hatte wohl auch ein Herz für Randsportarten. Spätnachts lief man dann gemeinsam durch die Fußgängerzone und zur Feier des Tages leisteten wir uns sogar ein (offizielles) Taxi, welches uns blitzschnell zu unserer Wohnung brachte.


Würdet ihr das ohne die gelben Bögen als McDonalds erkennen?


Manche interessierten sich sogar für Fußball hier.


Bier war das nicht, was die Kasseler da tranken.


Ein herziges Bild


Manche waren richtig ausgelassen...


... während andere lieber eine kleine Pause einlegten.


Feiern in der leeren Fußgängerzone. Zum Glück war keine Miliz in der Nähe. :-)


Jens versuchte sich vorsichtshalber schon als Russe zu tarnen.

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