Am nächsten Tag wurde dann der Grill angeschmissen, auf dem Highlander uns leckere Sachen brutzelte.

Hier noch ein paar Bilder vom Campingplatz und dem versammelten deutschen Kontigent, insgesamt waren es 900 Fans auf diesem Platz (von ca. 2000, die zweitgrößte Fangruppe nach den Letten!).








Die Skyline von Jonköping


Und schon ging es weiter zu einem entscheidenden Spiel: Deutschland-Schweiz! Nicht nur bedeutsam für unser Team, sondern auch für uns selbst, denn Highlander hatte bei einem Besuch der Schweizer (die in einem Haus neben dem Campingplatz wohnten) eine Wette abgeschlossen. Diejenigen, deren Mannschaft das Spiel verliert, müssen im nahegelegenen Vätternsee baden gehen (Wassertemperatur um diese Zeit ca. 5 Grad). Freundlicherweise erzählte er uns NACH Abschluss der Wette davon. Ja, sowas motiviert einen richtig für die Anfeuerung beim Spiel! :-) Ich denke, wir hätten es gemacht, aber zum Glück ging dieser Kelch an uns vorbei, speziell auch Glück für Highlander >:-). Zur Schwimmaktion noch mehr später.


Warm-Up Deutschland-Schweiz


und Blick auf den Schweizer Fanblock.


Der Fanblock war noch voller als gegen Japan.


Man bereitet sich auf die Choreo vor.


Bei den Starting Six wurde eine gemeinsame Choreo durchgeführt, jeder bekam verschiedenfarbige Blätter zum Hochhalten. Das Motto war »ONE SPORT, ONE NATION«, mit den Blättern wurde zunächst die deutsche Flagge gebildet und danach durch Umdrehen die Europa-Flagge. Auf der Webseite der Ice Hawks Bietigheim gibt's dazu ein paar schöne Bilder, die das gut rüberbringen. ( Ice Hawks Bietigheim) Eine nette Überraschung war der Arena-Mitarbeiter, der anscheinend von unserer Stimmung so angetan war, dass er in der zweiten Drittelpause auf dem ganzen Block rumlief und eine Portion Handcreme an jeden der wollte, verteilte. Er war übrigens auch bei allen anderen deutschen Spielen anwesend.



Ja; so ein Support ist schon anstrengend.


Deutschland-Schweiz in vollem Gange.


Der sichere Rückhalt in allen Spielen: unser Marc!


Nach dem Feiern der erreichten Zwischenrunde ging es dann zum Abendspiel: Tschechien-Japan. Natürlich waren wir auf der Seite unserer japanischen Freunde (wer erinnert sich noch an die Franken-Japaner bei uns in der Arena? :-) ). Ein japanisches Ehepaar bedankte sich später für die zahlreiche Unterstützung, indem sie bei den deutschen Spielen immer kräftig mitanfeuerten. Das Spiel war verblüffend: Nicht nur, dass Japan mit dem ersten Tor in Führung ging, der Weltmeister vom letzten Jahr brauchte geschlagene 23 Minuten, um den japanischen Torwart das erste mal zu überwinden.


Diese Japaner fliegen echt überall hin!


Es begann so harmlos...


Mit dem Spielverlauf hatten die Tschechen sicher nicht gerechnet.


Trotz großem Kampf überwog die Technik.


Auch im weiteren Verlauf gaben die Japaner nie nach und kämpften um jeden Zentimeter Boden gegen anscheinend zu selbstsichere Tschechen. Die Sensation gelang zwar leider nicht (hatte auch keiner erwartet), aber es zeigt doch, dass man selbst ein Team wie Japan nicht als Selbstläufer abtun darf.


Am Abend natürlich wieder die obligatorische Party, auch mit zwei schweizer Freunden, die die Niederlage gefasst aufnahmen. Diese Feier ging auch wieder länger in die Nacht, sodass etwas Schlaf nachholen angesagt war.


Diese Hüte sind eine gute Tarnung für vieles :-)


Ähm, nein dazu schreibe ich nichts :-)


Auch die Schweiz rockt mit.


Wäre das Bett nicht bequemer gewesen?



Zur nächsten Seite

Zurück zur Hauptseite