Schon wieder zwei Spieltage nacheinander.  Und schon wieder abends. Das Norwegen-Spiel stand an. Ohje. Der Tag begann eigentlich ganz brauchbar mit Ausschlafen, auf der Terrasse das wunderbare sonnige Wetter geniessen und wieder gepflegt einen Haufen Fleisch grillen. Aber mit der Ankunft am Globe ging es dann stetig bergab mit diesem Tag. Beim Einlass meckerte ein Polizist wegen meiner Fahnenstange (übrigens das einige Mal bei allen sieben Spielen), sodass ich die (kostenpflichtig) abgeben musste. Dann verweigerte uns so ein aufgeblasener Wichtigtuer den Einlass in den Unterrang-Block hinterm Tor (der natürlich wieder so gut wie leer war). Merkwürdigerweise durften das aber die norwegischen Fans schon. Das sah dann der Kasper auch ein und ab dem zweiten Drittel durften alle wieder hinter dem Tor stehen. Nicht, dass es noch sonderlich was ausgemacht hätte, das Spiel ging ja schon im ersten Drittel in die Hose. Was für eine Pleite!  Nichts wie weg, wobei Jup sich gleich noch auf dem Weg mit zwei einheimischen Grazien anfreundete. :-) Aber selbst so ein Spiel verdirbt nicht auf Dauer die Laune. Wir sind schliesslich nur zum Feiern hier! :-)


Ein Blick auf die örtliche Tierwelt.

Im Sommer ist dieser See eine beliebte Freizeitattraktion.

Sonnenbaden in Schweden

Und natürlich rituelle Fleischverbrennung ;-)

Der norwegische Fanblock hatte viel zu Lachen.

Der Schiri kam gar nicht mehr nach mit dem Torezählen.

Ernüchterung bis Entsetzen bei den deutschen Fans.

Ab dem zweiten Drittel dann im Unterrang, aber besser wurde es dadurch auch nicht.

So eine Pleite ist mir in 10 Jahren WM noch nicht untergekommen, da reicht ja nichtmal das Kanada-Spiel dran.

Nach dem Spiel wurden dann zahlreiche Fanmeinungen eingefangen.

Hier hatte wohl jeder seinen Spass :-)

Was sich dieser Ordnungshüter wohl gedacht hat?

Draussen war es empfindlich kühl, deshalb dann halt Indoor-Party!

Für den letzten Sightseeing-Tag hatten wir noch eine eine kleine Bootstour nach Drottningholm geplant, ein ehemaliges Lustschloss und heutige Privatresidenz der königlichen Familie. Also rein in die Stadt, ein wenig durch die Stadt laufen zum Hafen. Es war extrem windig heute, aber das gehört wohl zu einem Wasserausflug. Auf der ca. einstündigen Fahrt kommt man an vielen schön am Wasser gelegenen Villen vorbei. Ein Bierchen später kam dann das Schloss in Sicht. Und jetzt der Hammer. Wie schon gesagt, es war wirklich windig und der Kapitän hatte enorme Probleme, den Landungssteg anzusteuern, drei Versuche waren dazu notwendig. Wir standen bereit zum Aussteigen und plötzlich kommt uns ein Schwall Passagiere entgegen und das Boot legt sofort wieder ab. Hallo? Eigentlich wollten wir da raus? Tja, Satz mit X, dem Kapitän war die Situation so unsicher, dass er so schnell wie möglich wieder los wollte und wir keine Chance zum Aussteigen hatten (waren übrigens nicht die Einzigen, es kam keiner von Bord). Klar, dass wir das so nicht akzeptieren konnten und Verhandlungsführer Ulli führte ein nettes Gespräch mit dem Kapitän, bei dem dann eine Freifahrt und eine Gratisrunde Bier raussprangen. Nach diesem doch etwas abgekürzten Ausflug landeten wir dann kurze Zeit später in einem Irish Pub, wo es noch was Gutes zum essen und trinken gab. Ein kleiner Verdauungsspaziergang brachte uns zum Hauptbahnhof und die S-Bahn dann wieder zurück zum Camping, wo dann das übliche Hüttenfest nicht mehr ganz so lange dauerte, wird doch etwas anstrengend nach knapp zwei Wochen. :-)


Die Düssis waren von dem Blumenbeet begeistert. :-)

Eine Kirche mit eigener Anlegestelle ist schon was besonderes.

Alles im Griff, Meister Yoda? :-)

Team Hannover mit einem Krefelder Zusatz.

Haus am See mit eigener Anlegestelle - wie teuer ist das wohl?

Gibt auch einfachere Behausungen, aber mit der Aussicht trotzdem schön.

Die königliche Privatresidenz mit passender Yacht für Spritztouren.
Und hier das Schloss Drottningholm selbst. Mehr bekamen wir leider nicht zu sehen.

Ulli verhandelt mit dem Kapitän.

Tja, das lief irgendwie anders als geplant. Merke: An windigen Tagen nicht zum Schloss fahren!

Im Kellergewölbe des Irish Pubs genoss man ein paar gute Brown Ale.

Oder im Falle von Meister Yoda, natürlich ein Guinness :-)

Warum steht eigentlich so ein Schild direkt vor einer Ampel? Ist eine Ampel nicht offensichtlich ein Stopsignal? :-)

Vermutlich liegt das Gebäude in einer Flugverbotszone :-)

Nochmal abfeiern in der eigenen Hütte.

Ulli weiss, was die Frauen wollen. ;-)

Ok, so langsam lassen die Kräfte etwas nach.

Und das Ende der Geschichte sieht dann so aus.

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