Letzter Spieltag der Vorrunde, das Spiel gegen Tschechien, eigentlich bedeutungslos, aber doch noch wichtig für die Olympia-Qualifikation. Das gingen wir dann mal ganz entspannt an, denn nach der Norwegen-Pleite erwarteten wir uns da nicht mehr viel. Und wurden auch nicht enttäuscht. :) Es war nicht ganz so desaströs, aber die Tschechen hatten hier keine große Mühe, den Sieg einzusacken. Nach dem Spiel verabschiedeten sich alle noch anwesenden Fans voneinander und es gab noch ein Abschlußbier in diesem sogenannten Biergarten. Der dann kurz nach Beginn des Abendspiels auch schon geschlossen wiurde. Auch nur ein kleines Detail der miserablen Organsiation dieser WM. Alle waren doch jetzt irgendwie total am Ende und dementsprechend früh im Bett. Bis auf Yoda und mich. Unser Rückflug lief über den Flughafen Skavsta, der noch ein ganzes Stück weiter von Stockholm entfernt liegt und das auch noch früh am Morgen. Also blieben wir einfach wach und warteten auf den Flughafenbus, der uns direkt vom Södertjäler Fernbahnhof um 4.30 Uhr abholte. Hier nochmal herzlichen Dank an Mela, die uns mitten in der Nacht vom Campingplatz zum Bahnhof chauffierte! Ein Ryanair-Flug später waren wir wieder in Deutschland und godelten dann mit Bus und Zug wieder heim Richtung Franken. Dann erstmal 12 Stunden am Stück im eigenen Bett geschlafen. :-)


Schnellen Schrittes noch ein letztes Mal den Berg hoch.

Die Kneipen rund um die Arena waren auf jeden Fall gemütlicher als die "Fanzone".

Noch einmal stürmt, noch einmal, Freunde!

Das schwedische TV-Studio

Das war's dann für heute, liebe Leute!

Noch ein paar Verabschiedungsbilder

Der Skoda-Stand war natürlich wie immer sehr beliebt.

Hej då Sverige! Tschüss Schweden!

Das war dann die sportlich misslungene Weltmeisterschaft 2012. Erinnerungen an Wien und Bern kommen da wieder hoch. Ob es nächstes Jahr wieder einen neuen Bundestrainer gibt, ist noch unklar. Klar ist dagegen schon der nächste Spielort für den zweiten Teil dieser Doppel-WM und alle sind relativ erleichert, dass dieser Spielort Helsinki heisst. Stockholm ist ja durchaus eine sehenswerte Stadt, aber wer eine Weltmeisterschaft so derart lieblos und uninspiriert aufzieht und dazu noch die Leute mit den Tickets abzockt, der darf keine großen Sympathien erwarten. Aus diesem Grund war dies auch eine der seltenen Weltmeisterschaften, wo ich nur die deutschen Spiele gesehen habe. Da sag ich es mal mit ABBA "Thank you for the music", aber nicht für diese WM! Vielleicht lag es ja auch daran, dass Stockholm diesmal der Nebenspielort war. Aber trotzdem ist das einer angeblichen Eishockeynation unwürdig. Also wollen wir hoffen, dass die Finnen nächstes Jahr  das ganze besser als Nebenspielort aufziehen und die Organisatoren wieder eine normale Preispolitik haben. 
Ole hyvin ja nähdään jälleen Helsingissä!



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