Eine leicht schaukelige Nacht später konnten wir den Tag mit einem ebenso reichhaltigen Frühstück begrüssen. Leider musste Mela den Ausflug ausfallen lassen, da sie sich mit irgendwas den Magen verdorben hatte. Im Fährhafen von Helsinki angekommen, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. An manchen Stellen kamen da gleich Erinnerungen an 2003 hoch. Zuerst mal gingen wir auf die Suche nach einer Apotheke, um etwas für Melas Magenprobleme zu besorgen, der finnische Apotheker war auch recht hilfreich und konnte zum Glück auch Englisch. Als nächstes steuerten wir die Hartwall Areena an, nur eine Bahnstation vom Hauptbahnhof entfernt. Wir kamen natürlich viel zu früh an, mittags lief da nur wenige rum, aber selbst da waren schon mehr Leute in finnischen Trikots zu sehen als schwedische Fans vor dem Globe. Und die Finnen hatten wieder ihre Zeltstadt mit großem Fanzelt, Fanartikelshop und diverse Sponsorzelte aufgebaut. Leider hatten wir keine Zeit, ein Spiel anzuschauen, da die Fähre schon um 17.30 wieder nach Stockholm starten wollte. Zumindest ein paar Fanartikel und ein (natürlich ebenso teures) Bier war noch drin. Zurück in der Innenstadt trennten wir uns, weil Yoda und ich uns noch ein umschauen und die örtliche U-Bahn ausprobieren wollten. Dabei lief dann die Zeit so schnell, dass wir glatt die letzte Straßenbahn in Richtung Fährterminal verpassten. Leichte Panik kam auf (zumindest bei meinem Begleiter), denn ein Taxi in der Innenstadt aufzutreiben stellte sich als praktisch unmöglich heraus. Zum Glück fiel mir aber noch auf, dass eine andere Straßenbahnlinie in der Nähe vom Hafen vorbeifuhr. Schnell da rein, zwei Stationen vor dem Terminal wieder raus, noch einen schnellen Spurt zum Checkin-Gebäude hingelegt und acht Minuten vor Abfahrt wieder eingecheckt.. Ich gebe zu, so spannend brauch ich das nicht mehr. :-) Nachdem wir uns von dem Abenteuer wieder erholt hatten, wurde nochmal das Abendbuffet gebucht. Mjam! Auf dem Schiff lief in einer der Diskotheken die Übertragung des Abendspiels Finnland-Kanada, natürlich randvoll mit Finnen, die allerdings nach der knappen Niederlage ihres Teams ziemlich geknickt waren. Diese finnischen Kommentatoren beeindrucken mich iimmer wieder, der quasselte in einer Tour durch, ohne auch nur einmal eine Pause zum Luftholen zu machen. 1-2 Bier später ging es dann wieder in die Koje zum In-den-Schlaf-geschaukelt-werden.


Das Schiff war so ziemlich randvoll gewesen.

Kyösti Kallio, der vierte Präsident von Finnland.

Das imposante Gebäude des finnischen Parlaments

Der Hauptbahnhof Helsinki

Das Innere einer finnischen Apotheke - sowas bekommt man nicht so oft zu sehen :-)

Also irgendwie kommt mir dieses Bild bekannt vor!

Hier ein Ausblick auf das Mega-Fanzelt der Finnen.

Bühne mit Übertragung aller Spiele.

Das ist schon was anderes als dieser mickrige Biergarten.

Die einzige U-Bahn-Linie von Helsinki

Wieder zurück auf dem Schiff: In der Cocktail-Bar gab's eine Karaoke-Veranstaltung

Manche bevorzugten da lieber das Glücksspiel.

Tolle Aussicht, wenn es denn wettermäßig eine Aussicht gibt.

Und es ist wieder Dinner-Zeit!

Auf welchem Schiff wärt ihr lieber: Auf diesem oder...

... doch lieber mit dieser Nussschale? :-)

Da lässt es sich auch recht gut leben, denke ich.

Auf der Fahrstrecke der Schärenbucht herrscht mächtig viel Verkehr.

Als letztes ein kleiner Einblick in unsere geräumige Kabine.

Nach einem wieder schmackhaften Frühstück landeten wir wieder in Stockholm. Also so eine Fährfahrt ist schon was feines, kann ich weiterempfehlen. Da das Spiel gegen Dänemark diesmal am Nachmittag stattfand, fuhren wir schnell zum Campingplatz rüber, luden alles Gepäck und sogleich ging es wieder in Richtung Arena. Zum Spiel gegen
Dänistan sei soviel gesagt, dass es  recht durchwachsen wirkte und IMHO sorgte nur das Pech der Dänen beim Torschuss für den mühsam erringten zweiten Sieg. Nachdem sich die meisten nicht für irgendwelche anderen Aktivitäten begeistern konnte, verbrachten wir halt mal einen entspannten Abend, muss ja auch mal sein.


Und los geht der Spass.

Der Fanblock war diesmal aufgeteilt zwischen B8 und dem Mittelrang hinter dem Tor.

Hockeybird in Extase!

Der zweite Sieg ist eingefahren, alles ist (noch) gut.

Jup steht hier unter extremen Düsseldorfer Einfluss. :-)

Ein Regenbogen! Fragt sich nur, für wen das ein gutes Omen sein soll?

Ein wenig Grillen geht immer!

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